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ie Götter waren uns wohlgesinnt. Am 6. Mai 2008 war ein schöner, heisser Tag gewesen. Dieser Tag war nicht da, um schwimmen zu gehen; er war auch nicht da, um zu wandern. Nein! Es war ein super Tag, um eine Olympiade durchzuführen.
„Was ist denn eine Olympiade?“, fragt ihr euch vielleicht. Ich erkläre euch diese. Diese Olympiade ist nicht wie in Peking. Nein, es ist eine Olympiade, die Kinder machen. Das läuft so ab: Man geht als Klasse zum Ort, wo es stattfindet. Dort versammeln sich alle Klassen. Zuerst macht man einen Tanz, und man singt. Danach werden alle Klassen gemischt. Natürlich zündet man noch ein Olympisches Feuer an. Danach gehen die Kinder zu ihren „Göttern“; natürlich waren die Lehrer die „Götter“. Die Götter hiessen Zeus, Apollo, Hestia, Aphrodite und so weiter.
Die Spiele beginnen so: Die Gruppen (das sind die gemischten Klassen) gehen an den Startplatz, das heisst, sie gehen zum Beispiel zum Speerwerfen oder zum Laufen oder zum Wagenrennen. An der Olympiade gibt es viele Disziplinen wie zum Beispiel Steinwerfen, Weitsprung, Kurz- und Langstreckenlauf, Speerwerfen, Dart, Wagenrennen und so weiter.
Am Mittag versammelten sich wieder alle Klassen und assen zu Mittag. Als die Spiele weitergingen, war es heiss geworden. Als alle alles gemacht hatten, ging es an die Rangverkündigung. Ich war in der Gruppe Hestia, das war Frau Rossa. Wir kamen auf den 8. Platz von zehn oder zwölf Gruppen. Die drei ersten Mannschaften bekamen einen Kranz, die erste Gruppe mit einem goldenen Streifen, die zweite mit einem silbernen Streifen, die dritte bekame einen Kranz mit einem bronzenen. Ausserdem bekamen die beiden ersten Gruppen eine Einladung für das Final auf dem Gurten. Die Anderen bekamen eine Medaille und einen Becher aus Ton. Auf dem Becher steht: Hermes Olympische Spiele.
Fast hätte ich es vergessen. Diese Olympiade war ein Jubiläum, und zwar das zehnte.
Der Organisator war Herr Steinemann, er war auch auf die Idee einer Olympiade gekommen.
Lars